Seminarbegleitendes Blog
Ergebnisse Ihrer Praktikumsbewertung
Liebe Studierende,
zum Ende des Praktikumszyklusses im vergangenen Vorlesungszeitraum haben Sie in den üblichen Evaluationsbögen das Praktikum bewertet. Eine Übersicht der Evaluationsergebnisse finden Sie anbei.Ihre Angaben finden ich sehr aufschlussreich. Zum einen scheint Ihnen die Bedeutung des Faches und der durch das Praktikum adressierten Fähigkeiten und Fertigkeiten deutlich geworden zu sein. Gut angenommen wurde offenbar auch der tatsächliche Praxisbezug der im Praktikum zu bearbeitenden Projekte.
Als eher problematisch wurde das Verhältnis von Aufwand und Nutzen gesehen. Hieran muss also bei der Weiterentwicklung des Faches noch gearbeitet werden. Mit Blick auf die handschriftlichen Kommentare sollte da insbesondere das Dateiarbeits-/ Linux-Praktikum hinterfragt werden. Zu überdenken ist auch das Verhältnis von Pflichtaufgaben und projektbezogenen Wahlpflichtaufgaben. Besser wäre es wohl, die Assets aus dem jeweiligen Projekt zum Gegenstand etwa des Photoshop-Praktikums zu machen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Beurteilung des Dozenten. Neben all den personenbezogenen Angaben (Pünktlichkeit etc.) sehe ich in der überwiegend kritischen Bewertung erneut einen Hinweis darauf, dass ein Praktikum in der gewählten Ausrichtung nicht von einem Dozenten allein zufriedenstllend betreut werden kann. Der in den letzten Jahren gewählte, in diesem Jahr durch ein kurzfristig aufgetretenes Problem aber nicht weitergeführte Weg einer Unterstützung des Dozenten durch studentische Tutoren scheint mir da in die richtige Richtung zu gehen. Meine Vision für eine derartige Vorgehensweise reicht aber noch weiter.
Wie wäre es, wenn ein Tutor nicht den Dozenten im Praktikum unterstützt, sondern jeweils zwei Teams in der Praktikums- und Projektphase unterstützt. Dann könnte man gezielt auf die spezifischen Probleme jedes Teams eingehen und einen intensiveren Lernprozess realisieren, der insgesamt sogar zu Zeitersparnis für jede(n) Einzelne(n) führen könnte.
Um ein solches Modell zu realisieren, bin ich allerdings auf studentische Unterstützung, d.h. Ihre Mithilfe angewiesen. Mit Hilfskraftmitteln lässt sich so etwas nicht realisieren. Vielmehr wäre eine solche tutoriele Tätigkeit Ihrerseits als zusätzliche Qualifikation anzusehen, die später z.B. im Rahmen des “e-Tutor”-Programms oder einer auf die (Erwachsenen-) Bildung orientierten Karriere zum Tragen käme. Ganz nebenbei ergibt sich natürlich eine Vertiefung der im Fach “Elektronische Dokumente” erworbenen Kenntnisse.
Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass dieses Fach weiter an Qualität gewinnt!
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Gunther Kreuzberger am 22. August 2008 um 14:28 veröffentlicht und unter Elektronische Dokumente abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |
vor 1 Jahr
Bei aller Arbeit in dem Fach habe ich nicht Lust, mir seitenweise Grafiken und Einschätzungen anzuschauen. Was sich bei aller Kritik und Lob tatsächlich ändert, interessiert mich schon eher, genauso wie die Noten die ich bekomme. Aber das steht hier nicht. Es sollte schon Aufgabe der Dozenten sein, das auszuwerten und die Veranstaltung zu verbessern. Also was soll das Alles hier? Ich denke Vielen geht’s da wie mir.
[Antwort]
Gunther Kreuzberger geantwortet am September 6th, 2008:
Hallo Christian,
Ihre Kritik bezüglich der endlos vielen Grafiken teile ich prinzipiell. Auf der anderen Seite gibt es wohl kaum eine Alternative dazu, wenn man die Bewertung des Kurses dem Personenkreis zugänglich machen will, auf dessen Einschätzung sie zurück geht.
Noten haben mit der Evaluation des Faches nicht unbedingt was zu tun, weshalb sie nicht hier, sondern zu gegebener Zeit an anderer Stelle veröffentlicht werden.
Was Vorschläge für Verbesserungen angeht, so kann ich Ihnen mitteilen, dass wir daran arbeiten. Vielleicht finden wir die Zeit, die Änderungen auch an dieser Stelle zu kommunizieren und zur Diskussion zu stellen. Ein derzeit im Kreis der Dozenten heiß diskutierter Punkt ist z.B. die Frage, ob Wissenscollagen künftig noch mit Protopage erstelt werden sollen. Derzeit sieht es so aus, als gebe es keine ausreichend gute Alternative dazu, wobei wir aber auch versuchen, Protopage didaktisch anders in das Fach einzubetten, sozusagen nur noch als Visualisierungstool und nicht als weiteren Einstiegspunkt in das E-Portfolio.
Im Übrigen enthielt der Blog-Beitrag eine sehr konkrete Anregung zur Verbesserung des Faches, die ich noch einmal bekräftigen möchte. Wir brauchen eine Unterstützung des Faches durch studentische Tutoren! Haben Sie Lust, das Fach als ein solcher weiter zu begleiten?
Beste Grüsse, G. Kreuzberger.
[Antwort]
vor 1 Jahr
Liebe Studierende,
folgende Mail mit Feedback zum Praktikum erreichte mich in diesen Tagen. Ich will Ihnen den Inhalt nicht vorenthalten und hoffe auf ähnliche Anregungen oder eine Diskssion der genannten Vorschläge.
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Lieber Herr Kreuzberger,
auch nach diesem Semester möchte ich Ihnen gerne ein persönliches Feedback zur Lehrveranstaltung „Elektronische Dokumente“ geben. Bitte sehen Sie die Punkte als konstruktive Kritik und Ansatz für Optimierungen
Praktikum
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Leider hat mich das Praktikum sehr enttäuscht, da ich mir grundsätzlich eine andere Herangehensweise vorgestellt habe. Es gab für mich leider keinerlei Anreiz zu den Praktikumsterminen anwesend zu seinen. Die Gründe hierfür sehe ich in den folgenden Punkten:
- Differenzierung: Es wurde zwar untergliedert in Einzel- und Gruppenarbeit, meiner Meinung nach fehlte hier aber zum einen ein erkennbarer Unterschied und zum anderen eine Erklärung wie man diese Aufgaben als Gruppe lösen soll (im Endeffekt kann ja immer nur einer vorm Rechner sitzen)
- Aufgabenstellung: Ein erschlagender Text an Aufgabenstellung bei dem leider trotz seiner Fülle teilweise schwer bis gar nicht herauszulesen war, was verlangt wird.
- Mangelnde Einweisung durch Dozenten: Ich bin der Meinung, dass auch bei aller Selbstständigkeit dennoch die Vermittlung von gewissen Grundlagen Sache des Dozenten ist und diese auch persönlich Geschehen sollte. Mein Vorschlag hierzu wäre zu Beginn der Praktika jeweils eine 10 – 30 Minuten umfassende Einweisung, in der die relevanten Programme kurz erklärt werden und es eine Übersicht über die zu bearbeitenden Aufgaben gibt. Die Voraussetzungen wie Beamer etc. sind ja vorhanden.
- Anwesenheit des Dozenten oder eines qualifizierten Vertreters: Wenn es nicht möglich ist Fragen zum Thema/Aufgaben zu stellen, ist es meiner Ansicht nach völlig sinnfrei überhaupt im „Rechnerraum“ zu erscheinen. Denn abgesehen vom
Serverzugang sind die Aufgaben auch am eigenen Rechner lösbar (wenn man sie versteht [Anm. GK: ...und über Lizenzen der nötigen Software verfügt]).
- Protokolle: Es gab keine klareren Angaben wie die Praktikumsprotokolle auszusehen haben.
- Themenbereiche: Die Themen Word und Unix zu behandeln fand ich nicht sehr nützlich. Im Umgang mit Word hat man sich bereits im ersten Semester beschäftigt, wer danach noch nicht alles befolgt wird dies auch nach einer Wiederholung im 2. Sem nicht tun. Hier sollte man vllt. eher im 1. Semester intensiver arbeiten. Unix, ich weiß immer noch nicht wozu wir dieses Praktikum hatten. (Abgesehen von Material auf den Server packen).
- Zeitpunkt der Aufgabenstellung: Betraf zwar nicht unsere Gruppe aber am Abend vor dem Praktikum die Aufgabenstellung zur Verfügung zu stellen ist ein wenig kurzfristig (wenn man davon ausgeht das die Studenten diese vorher nochmal lesen sollen)
Leider muss ich sagen, dass ich während des gesamten Praktikums nicht motiviert war auch nur etwas zu lernen. Erst in der Endphase unseres Webprojektes habe ich mich in alle Programme selbständig eingearbeitet und hierbei auch viel gelernt.
Webprojekt
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Leider war ich zur Bewertung unseres Konzeptes selbst nicht anwesend und kenne daher leider nicht alle Kriterien die zu unserer Note geführt haben. … eine kurze Zusammenfassung in Stichpunkten für alle Konzepte wäre aber vllt. eine Überlegung wert. …
Was [... von den Projektauftraggebern...] auf jeden Fall verlangt werden sollte ist ein Feedback zum Konzept, bei uns haben sich hierbei einige Diskrepanzen ergeben. Dies gilt sowohl für die zeitliche Planung als auch Koordination und Bearbeitung der einzelnen Aufgaben von den einzelnen Gruppenmitgliedern.
Einen direkten Vergleich habe ich leider nicht, aber ich vermute, dass es auch ein Stück umfangreicher ist eine Website zu erstellen als ein Printprojekt.
Alles in Allem finde ich gerade eine solche praxisnahe Aufgabe sehr gut(!) und es hat mir neben dem ganzen Stress auch viel Spaß gemacht.
Bloggen
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Ich glaube da streiten sich die Geister. Negativ aufgefallen ist mir hierbei, dass die Bewertungsphasen nicht eindeutig
waren. Viele haben gar nicht gewusst in welchem Zeitraum und wie kontinuierlich die Bewertung erfolgt. Auch die Bewertung bleibt noch immer unbekannt, bis auf die ERSTE Phase wurde nie wieder etwas auf dem Tutorblog darüber veröffentlicht, keiner weiß, wo er steht und (bis zum letzten Kommentar auf dem
Tutorblog) ob überhaupt noch bewertet wird.
Auf „edublogs“ kann man leider auch nicht erkennen ob der eigene Blog überhaupt gelesen wird, was die Motivation zu bloggen leider nicht fördert. Zudem fehlt auch die Community rund um diese Plattform. Ich weiß, dass es nur eine Empfehlung war, aber bitte das nächste Semester auch andere Blog-Plattformen vorstellen, z.B. blog.de. Hierzu habe ich mich auch schon mal geäußert: http://fatalerror.edublogs.org/2008/08/02/wozu-eigentlich-hier-bloggen/.
Was Einigen auch schwer fällt ist, dass Sie nicht wissen, was sie schreiben sollen. Allein das ElDok-Projekt ist nicht ergiebig genug um alle 2 Wochen etwas zu posten. Mir fiel es auch nur durch meine vielen Aktivitäten (immer) leicht etwas zu schreiben und hat mir Spaß gemacht.
Fazit:
——
- Webprojekt: viel Arbeit, viel Spaß, viel gelernt
- Bloggen: gelegentlich nervig, meistens auch mit Spaß verbunden, nicht viel gelernt
- Praktika: sehr unzufrieden mit der Gestaltung und daher nervig, nichts gelernt
Da ich es gerade im tutorblog gelesen habe: bitte bitte NIE wieder die armen Ersties mit „Protopage“ quälen! Ich fand es einfach nur grausam! Wenn eine Wissenscollage erstellt werden soll dann fallen mir gerade nur zwei bis drei Möglichkeiten ein:
1. Blog
2. Als word/pdf/indesign-Dokument
3. Erstellung eines Videotutorials
…
Ich hoffe ich konnte, ein paar hilfreiche Anregungen geben um die Lehrveranstaltung zu optimieren.
…
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Diese Mail enthält eine Vielzahl von Hinweisen für die Gestaltung des Kurses im nächsten Jahr. Natürlich sind auch einige Kritikpunkte benannt, die einfach nur abgestellt werden müssen, etwa die pünktliche Anwesenheit eines Dozenten/ Ansprechpartners oder die fortwährende Bewertung im zuvor angekündigten Turnus. (Die Tutoren Thomas und Marcel haben mich immer wieder auf dieses Versäumnis hingewiesen. Dennoch fand ich nicht die Zeit, um die Bewertungen vorzunehmen.) Die Ursache hierfür ist im Workload der Dozenten zu sehen. Deshalb dikutieren wir derzeit mit Blick auf den nächsten Kurs eine Art Peer-Assessment.
Einen Verzicht auf das Unix-Praktikum diskutieren wir gerade. Dieser Hinweis wurde ja auch schon bei der Lehrveranstaltungsevaluation gegeben. Hinsichtlich des Word-Praktikums bin ich allerdings anderer Meinung. Ich denke, dass gerade das Nachhaken hier noch einmal allen Studis die Bedeutung des Strukturierens von Word-Dokumenten vor Augen geführt hat.
Protopage ist ein leidiges Thema. Allerdings haben wir bislang keine wirkliche Alternative finden können.
Soweit erst einmal. Mit Spannung warte ich auf weitere Anregungen, z.B. auf eine Einschätzung der Arbeit an inem Printprojekt.
Beste Grüße, G. Kreuzberger.
[Antwort]
vor 1 Jahr
Also folgende Sachen kann ich bei meinem Post-Vorgänger überhaupt nicht nachvollziehen: der Serverzugang, von dem die Rede ist (Verbindung: sftp, Protokoll: SSH”, Host: freud.rz.tu-ilmenau.de, Port: 22), ist entgegen der Behauptung sehr wohl von jedem externen Rechner zugänglich, freie sftp/SSH2-Client-Programmme sind in ausreichender Anzahl im Netz verfügbar (das im RTK 4 ist auch nix anderes). Wie ich feststellen musste, sind Kenntnisse darüber auch bei meinen Teammitgliedern kaum oder gar nicht vorhanden. Deswegen bin ich absolut dafür den Umgang mit UNIX/Linux ansatzweise zu lernen, denn für das Hochladen brauch man hier Kenntnisse. Ich habe mich für unser Projekt sogar mit Rechtevergabe etc. beschäftigt und selber modifiziert. Ohne Einstiegskenntnisse in UNIX wäre dies nicht möglich gewesen. Ich stimme jedoch zu, dass das viele Blogging für das Projekt problematisch ist und nicht gerade motiviert wenn man sich doch im Projekt verwirklichen möchte. Dann verwendet man die meiste Zeit und Kraft in die Umsetzung, da hat man keine Lust und Zeit mehr, alles noch auszuwerten, was meiner Meinung nach auch die Aufgabe der Dozenten ist. Vielleicht gibt es für die Bewertung die Möglichkeit, bearbeitete Sachen automatisch mitloggen zu lassen, ich bin kein Fan der Selbstreflexion. Hinzu kommt, dass man hin und wieder doch das Passwort verlegt oder es andere Zugangsprobleme mit dem Blog-Account gibt. Das sollte meiner Meinung nach keine Auswirkung auf die Note haben können.
[Antwort]
vor 1 Jahr
in den meisten kritikpunkten stimme ich mit der mail überein. möchte aber nochmal gesondert dazu anregen besonders über die art wie die studenten ihre ergebnise bereitstellen sollen nadchzudenken. dieser punkt kam mir in der kritik etwas zu kurz. die aufgaben, zumindest in der der print-gruppe, empfand ich als gut lösbar. auch wenn teilweise wirklich eine kleine einweisung zu beginn gut getan hätte. viel mehr probleme machte allerdings das hochladen per linux! aus diesem grund habe ich das printprojekt meiner gruppe auch auf meinen eigenen webspace hochgeladen. denn da genügt es einmal ein upload-programm zu installieren, benutzername und passwort einzustellen und man hat jederzeit schnellen, unkomplizierten zugriff auf seine uploads in einem simplen menü anstelle per linux-befehl irgendwelche archive und sonstiges erstellen zu müssen. ich bin auch weitaus nicht der einzige dem dieses linux system viel zu umständlich ist. wäre es nicht möglich auch im praktikum einen simplen ftp-upload zu verwenden?
[Antwort]
vor 1 Jahr
@Philipp
Ich versteh nicht ganz, wo es da Probleme gab. Ob da nun ein Linux-Server oder ein Windows-Server am anderen Ende steht ist dem ftp-Programm letztlich egal. Viele ftp-oder sftp-Programme arbeiten genauso mit Down- und Uploadfenster was dann etwa wie im Windowsexplorer aussieht, es gibt aber auch Kommandozeilenfenster (meistens kann man nur so die Rechte ändern). Man muss bei Linux nur ein paar Sachen mehr beachten die bei Windowssystemen kein Thema sind, z.B. dass Linux Groß- und Kleinschreibung sehr wohl unterscheidet und dass nur leere Verzeichnisse gelöscht werden können. Dafür kann man im Windows die Rechtevergabe kaum realisieren. Aber das Alles hat nix mit der Verbindung und den Programmen zu tun, die man verwendet (ftp oder sftp). Die gestaltet sich bei Windowsservern genauso wie bei unseren Linux-Servern. Im Prinzip nutzten wir im Praktikum einen FTP-Upload, nur dass er eine gesicherte getunnelte Verbindung verwendet. Außerdem soll ja nicht jeder x-Beliebige da was hochladen können also brauch man ja geschützte Benutzerkonten. Und Verzeichnisse kann man auch im Filetransfer-Fenster erstellen genauso wie im Windowsexplorer auch unter Linux. Ist also eine Geschmackssache ob man lieber eine graphische Oberfläche hat oder eine Kommandozeile.
[Antwort]
Melanie geantwortet am September 15th, 2008:
Ich glaub, dass Problem war einfach, das viele nicht verstanden haben warum sie UnixBefehle lernen müssen/ können sollen, wenn es doch gereicht hat die Sachen mit dem ftp-Programm hochzuladen.
Allerdings bin ich auch der Meinung, dass man dafür kein ganzes Praktikum hätte aufwenden müssen, sondern einfach am Anfang eine kurze Einführung machen können: was es ist, warum es nützlich ist und jede Gruppe ihre Ordner erstellen lassen.
[Antwort]
vor 1 Jahr
dass da nicht jeder was hochladen kann regelt ja schon benutzername und passwort. ich bin auch nicht so der computerfachmann, um mich jetzt großartig aus dem fenster zu lehnen. aber diese sache die wir da mit den linuxbefehlen machen mussten habe ich persönlich, und eben auch viele andere, nicht verstanden. wenn es in euerm praktikum da keine probleme gab ok. ich hab’s anders erlebt. studenten die ihre gelösten aufgaben hochladen wollen und daran viel mehr verzweifeln als an den eigentlichen aufgaben
[Antwort]
vor 1 Jahr
Ich möchte an dieser Stelle mal etwas anderes zu bedenken geben. Und zwar die Nutzung von Blogs zur Selbstreflexion unseres derzeitigen Projektstandes. Ich denke, Sinn und Zweck des Bloggens war ja nicht nur die Auflistung unserer Arbeitsergebnisse bei Print- bzw. Webprojekt, sondern eine Einführung in diese Thematik, um den Blog über die Lehrveranstaltung “Elektronische Dokumente” hinaus zu führen. Für mich ist ein Blog eine öffentliche Plattform, die die Möglichkeit bietet, die eigene Meinung zu verschiedensten Themen preiszugeben. Deshalb stellte sich mir persönlich oft die Frage, warum unsere Blogs überhaupt bewertet wurden. Abgesehen von der Tatsache des unklaren Bewertungsmaßstabes bzw. -zeitraums ist es doch unnötig Meinungen oder Arbeitsberichte zu bewerten. Letztlich geht es dabei nur um subjektive Standpunkte. Zumal uns vermittelt wurde, dass Inhalte, die die gesamte Gruppe betreffen, nur auf einem Blog der Gruppenmitglieder veröffentlicht werden müssten/sollten.
Ich persönlich fand die Einbindung der Blogs in die Lehrveranstaltung sinnvoll und habe auch immer genügend Stoff für meine Posts gehabt, dennoch halte ich eine Interpretation und daraus resultierende Benotung der Blogs für überflüssig und zeitlich zu aufwendig.
[Antwort]
Gunther Kreuzberger geantwortet am Oktober 13th, 2008:
Hallo Nicole,
Ihr Beitrag enthält m.E. zwei anregungen. Erstens ist die Frage zu klären, ob persönliches Bloggen im Kontext von Projekten Sinn macht. Zweitens, ob eine Bewertung Sinn macht.
Die Frage des Einsatzes persönlicher Blogs im Kontext von Projekten mit mehreren Team-Mitgliedern wird im Kreis der Dozenten derzeit immer noch kontrovers diskutiert. Während ich aus den von Ihnen genannten Gründen auf eine Kombination von persönlichem und Projekt-Blog setze, verweist Herr Kirchner in seiner Argumentation immer wieder auf die positiven Beispiele in Ihrer Matrikel, wo es den Studierenden gelang, ihren persönlichen Anteil am Gelingen des projekts im eigenen Blog deutlich zu machen. Untrittig sind sich die Dozenten in der Frage, ob die Studierenden mehr Orientierung und ggf. Anleitung beim Einsatz von Weblogs in projektorientierten Studienphasen benötigen.
Hinsichtlich der Bewertung von Blog-Beiträgen möchte ich mehrere Argumente anführen. Zum einen dient eine Bewertung immer zur Kommunikation eines Normativs, d.h. wir haben unsere Pflicht darin gesehen, quasi legislativ eine gewisse Richtung der Blog-Beiträge vorzugeben. Das war u.E. auch notwendig, um den gewollten vernetzten Lernprozess zu induzieren. Zum anderen sehen wir in der Bewertung einen fortlaufenden Anreiz, um sich mit der Thematik auch über die erste euphorische Phase hinaus zu beschäftigen. Auf lange Sicht sehen wir aber eher eine Art Peer-Assessment, d.h. eine (freiwillige) Bewertung durch die Kommilitonen und nicht (ausschließlich) durch die Dozenten.
Soweit erst einmal.
Beste Grüsse, G. Kreuzberger.
[Antwort]