Liebe Studierende,

der aktuelle W&V-Karriere&Job-Newsletter (den ich übrigens jedem nur empfehlen kann ;-) ) berichtete am 28. Januar in der Rubrik “Trendscout” unter anderem Folgendes:

“Ohne Web 2.0 Aktivitäten im Recruiting haben Unternehmen in Deutschland kaum noch eine Chance, den geeigneten Kandidaten für die offene Stelle zu finden. Die Hälfte der im Rahmen einer Umfrage des eco Verbandes befragten Fach- und Führungskräfte aus der Internetwirtschaft gab an, dass die Integration solcher Maßnahmen in den Bewerbungsprozess “wichtig” ist, weitere 30 Prozent stuften diese sogar als “sehr wichtig” ein, immerhin zehn Prozent halten sie schon für “unabdingbar”. Aber auch die Ansprüche der Bewerber sind mittlerweile gestiegen. Großen Wert legen sie auf handwerkliche Qualität bei Blogs, Pod- und Videocasts der Unternehmenspräsentation im Internet. 41 Prozent der befragten Experten erwarten von Blog-Aktivitäten, in denen Angestellte von ihren Erfahrungen im Unternehmen berichten, einen echten Mehrwert. Auch Pod- und Videocasts stehen hoch im Kurs. 34 Prozent der Befragten erachten es für sinnvoll, wenn sich Unternehmen und Mitarbeiter über diese “Medien” dem Bewerbermarkt präsentieren und vorstellen. Die Online-Jobbörse stellenanzeigen.de hat ebenfalls eine Online-Umfrage zu diesem Thema durchgeführt. 62,2 Prozent der Teilnehmer finden Web 2.0 Anwendungen nur dann sinnvoll, wenn sie professionell auftreten und zusätzliche Informationen bieten. 18,8 Prozent allerdings empfinden sie als “Schnickschnack”. Es ist deutlich erkennbar, dass der ersten Euphorie ein Bewusstsein für mehr Qualität im Recruiting-Prozess im Web 2.0 folgt.”
(Original-Quelle: http://www.karriereundjob.de/news/trendscout/2008/01/07821/index.php)

Und auch wenn dieser Ausschnitt nur als ein Beispiel betrachtet werden kann, dass keinen absoluten Anspruch erhebt, wird doch deutlich, dass der kompetente Umgang mit Web 2.0-Anwendungen durchaus eine lohnende Zukunftsinvestition sein kann. Umso mehr freut es mich, dass in den vergangenen Tagen soviel positives Feedback von Euch zum Einsatz von Blogs bzw. E-Portfolios im Seminar Elektronische Dokumente bei uns ankam. Dafür nochmal ein herzliches Dankeschön für Eure Unterstützung!

Und wie Herr Kreuzberger in seiner Rundmail vom Freitag formulierte, wird es deshalb auch keine Veränderungen am Bewertungsschema geben müssen. Alles bleibt also wie in der Vorlesung bekanntgegeben, um den Aufwand, den sich viele von Euch bereits bisher mit dem Blog gemacht haben, auch entsprechend zu belohnen!
Die Datenschutz-Diskussion bleibt aber natürlich weiterhin wichtig und wir konnten diesbezüglich in den vergangenen zwei Wochen auch sehr konstruktive Gespräche mit den Studierenden führen, die sich besonders für diese Thematik einsetzen. Ergebnis dieser Diskussion ist die Bildung eines Datenschutz-Kompetenz-Teams, dass sich in Zukunft intensiv mit solchen Fragen beschäftigen wird, um Euch aktuell, spätestens im April – sowohl in einer Lehrveranstaltung für Euch alle als auch auf dem EduCamp und hoffentlich dem Medienforum im Juni – einen genauen Stand zu vermitteln, wie man mit seinen Daten im Internet kompetent und sicher umgeht. Das könnt Ihr Euren Studi-Kollegen an dieser Stelle also sehr hoch anrechnen, denn sie haben entscheidend mit dazu beigetragen, sich über dieses Thema noch mehr Gedanken zu machen!

Sicherlich mag man sich immer wieder fragen, ob es wirklich sinnvoll ist zu Bloggen. Das ging mir persönlich auch schon oft so. Ich denke, jeder sollte das für sich selbst herausfinden und dafür möchten wir Euch im Seminar Elektronische Dokumente die Chance geben. Hierzu zum Abschluss noch eine interessante Sichtweise von Helge Städtler an der Universität Bremen.

Ich wünsche Euch allen weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Bloggen sowie natürlich gutes Gelingen bei den bevorstehenden Prüfungen!

Beste Grüße
Euer Tutor Marcel :-)