Liebe Studierende,

allen, die heute nicht in der Vorlesung waren, wünschen wir noch ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2008 mit viel Schaffenskraft und kreativen Ideen für die bevorstehenden Aufgaben!

Einführende Informationen zur Thematik

In der heutigen Vorlesung ging es um “E-Portfolios“. Diese dienen als hilfreiche Werkzeuge, mit denen Ihr Euch nicht nur im Fach Elektronische Dokumente im Rahmen Eurer Web- und Print-Projekte für die nächsten Wochen genauer beschäftigen werdet, sondern die auch für Euer gesamtes Studium und die zukünftigen Seminare, die ihr absolviert, sehr relevant sein können. Dazu erhaltet Ihr hier die Vorlesungsfolien, die auch auf die konkreten zu erstellenden Inhalte Eures E-Portfolios hinweisen (insbesondere Folien 25 und 26) ►[PDF].

An dieser Stelle möchten wir noch einmal genauer auf die Mehrwerte Eures eigenen E-Portfolios eingehen:

Förderung von Querschnittskompetenzen
Ihr könnt also sozusagen „coole“ und neue Tools verwenden, die vor Euch vor allem in Deutschland bisher nur sehr wenige Studis genutzt haben. Und Ihr fördert gleichzeitig damit Eure IT- und Medienkompetenz.

Ganzheitliche Erweiterung des Lernprozesses
E-Portfolios können eine repräsentierende Schnittstelle zwischen den Aktivitäten und Aufgaben beim formalen Lernen im Unterricht bzw. auch in der evtl. bereits vorhandenen Berufswelt und dem informellen Lernen im Lebensalltag darstellen. Kurz gesagt: Man bindet Lernen nicht mehr so stark an Seminargrenzen, sondern kann es jederzeit, wenn man online ist, verwalten und dokumentieren und zusätzliche Inhalte auch außerhalb der Hochschule einbringen.

Es ist durchaus möglich, dass Ihr neben dem Kontakt in Eurer Gruppe und zu uns Tutoren über Euer Thema auch mit anderen Kommilitonen an anderen Unis oder mit anderen Interessierten in Kontakt tretet. Außerdem wird auch die Bewertung, um die es in der nächsten Woche noch genauer geht, für Euch ständig nachvollziehbar sein.

Dokumentation und Verwaltung
Dadurch, dass alle Inhalte elektronisch online gespeichert und verwaltet werden, werden sämtliche Entwicklungsschritte in Eurem Projekt automatisch dokumentiert. Zudem könnt Ihr durch die Beschreibung der Artefakte und das eingebaute Beschlagworten (tagging), Hyperlinks oder Suchfunktionen vielseitige Zugriffe ermöglichen, ohne dass Ihr alles wieder neu anordnen und arrangieren müsst.

Flexible Zugänglichkeit
Euer E-Portfolio kann sowohl von Euch selbst als auch von Personen, die Feedback geben rund um die Uhr eingesehen werden und kann einen großen Adressatenkreis erreichen. Dadurch sind Inhalte leichter mit anderen teilbar und offen für intensivere Rückmeldung, wenn Ihr das wollt! Dafür könnt Ihr frei Leseberechtigungen für Eure Inhalte vergeben.

leichter E-Portfolio-Transfer, Verteilung und Präsentation
Da die Inhalte leicht zugänglich sind und nicht vorher vervielfältigt werden müssen (wie mit Papier) könnt Ihr Sie auch jederzeit Euren Eltern bzw. Freunden daheim zeigen bzw. vorführen (E-Portfolio-Präsentation im „Online-Wohnzimmer“).

(vgl. EduMedia 2007, Quelle Vorlesungsfolien)

Schließlich kann ein langfristig geführtes E-Portfolio auch für eine spätere Bewerbung um ein Praktikum oder einen Beruf sehr hilfreich sein!

Aufgabenstellung bis zur nächsten Woche

Als ersten Bestandteil Eures eigenen E-Portfolios habt Ihr den Blog kennengelernt. Bis zum kommenden Montag sollt Ihr dazu folgende Aufgaben lösen:

  • Richtet Euch einen eigenen Blog unter www.edublogs.org ein.
    • Dabei kann Euch folgende Anleitung weiterhelfen: Erste Schritte mit Edublogs ►[PDF]
    • Außerdem sind auch die englischen Video-Tutorials auf der Website sehr hilfreich.
    • Eure angelegten Blogs verlinkt Ihr anschließend in Eurem Protopage-Account.
    • Ihr könnt auch gerne schon eine Kategorie “Elektronische Dokumente” im Blog anlegen.
  • Als ersten Blog-Beitrag sollt Ihr das Reflektieren üben, welches eine wichtige Aufgabe bei der Arbeit mit einem E-Portfolio ist (siehe auch Vorlesungsfolien 14 und 15). Dazu stellt Euch doch bitte folgenden Fragen:
    • „Was bringt mir dieses Studium bisher?“
    • „Was sind meine Erwartungen (Wünsche/Hoffnungen/Ängste) an mein E-Portfolio?”
  • Schließlich sollt Ihr natürlich weiter an Eurer Projektidee arbeiten.

Als kleiner Hinweis ist noch zu erwähnen, dass wir auch eSAMB ►[Link] angepasst haben und Ihr unter der Auswahl “Lernportal” nun auch Euer E-Portfolio für die Emotionsbewertung mit einsetzen könnt.

Und nun viel Erfolg beim Bloggen!
Eure Tutoren Thomas und Marcel

Update [2008-01-09]:  Wie schon in der Vorlesung angekündigt, führt Herr Kreuzberger nun seinen Koelibri-Blog und hat auch eine eigene Protopage.